Der Winter zeigt sich in diesen Tagen von seiner entschlossenen Seite. Schnee, Frost und klare Luft prägen das Bild unseres Dorfes und der umliegenden Landschaft. Es ist ein Winter, der nicht nur kurz vorbeischaut, sondern Spuren hinterlässt.
Ein Blick in die Sammlung des Geschichts- und Heimatvereins zeigt: Solche Winter sind hier nichts Neues. Die historischen Aufnahmen erzählen von einer Zeit, in der Schnee zum Alltag gehörte – und das Leben sich danach richtete. Pferdeschlitten ersetzten Fahrzeuge, Wege wurden mühsam passierbar, und trotzdem gehörte der Winter ganz selbstverständlich zum Dorfleben.
Neben diesen Eindrücken aus früheren Jahrzehnten stehen aktuelle Aufnahmen: verschneite Gärten, stille Wege, Felder und Plätze, die heute wie damals unter einer weißen Decke zur Ruhe kommen. Der Winter verbindet Vergangenheit und Gegenwart – oft leiser, als man denkt.
Besonders die kleinen Szenen bleiben im Gedächtnis: Kinder mit einem Schneemann, Figuren auf dem Dorfplatz, Spuren im frischen Schnee. Sie zeigen, dass der Winter immer mehr war als nur Kälte und Einschränkung. Er schuf Gemeinschaft, verlangsamte den Alltag und gab dem Dorf ein eigenes Gesicht.
Die Bilder laden dazu ein, genauer hinzuschauen. Vielleicht entdecken Sie Bekanntes. Vielleicht erinnern sie an eigene Wintererlebnisse. Sicher aber zeigen sie: Der Winter war – und ist – ein fester Teil unserer Heimat.








